[martin]![]() Einer, der auszog, das Fotografieren zu lernen. - - © 2009 InhaltFoto-Zitat"Photographieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien ... Es ist eine Art zu leben."
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Donnerstag, 30. Juli 2009Kleine Coins ganz groß - Fototipps
Auf dem Mega-Event in Bremen hatte mich Claudia (Sepp & Berta) von myGeocoin angesprochen, ob ich ihr nicht ein paar Tipps geben könnte, Coins zu fotografieren.
So etwas darf man mich natürlich nicht fragen, ohne eine Antwort zu erwarten. Da kommt in mir der Erklärbär bei mir durch. Das Wichtigste für mich ist die Coins schön in Szene zu setzten sind. Hier ein paar Beispiele: ![]() Genug der Vorrede, nun zu den Tipps! Als Herausforderung wollte ich das Ganze nicht mit meiner Spiegelreflex-Kamera machen, sondern eine einfache Digitalamera nutzen (Canon Ixus 70).
Und auf die Plätze fertig los ... ![]() ... und so sieht es dann aus Nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe. Das aller Wichtigste sind scharfe Bilder. Und gegen Verwackeln hilft Licht. Und damit ich flexibler bin, nutze ich nicht den kleinen internen Blitz, sondern zwei Schreibtischlampen eines schwedischen Möbelhause. Die sind zwar nicht ganz ideal (mehr Licht wäre besser), aber für den Anfang soll es reichen. ![]() Damit habe ich jetzt ein kleine Mini-Stodiobeleuchtung. Dazu kommt noch ein kleines Stative. Grobpixelig wird es meist auch, wenn das Objekt zu klein ist und man dann versucht das Bild übermäßig im Computer zu vergößern, also gleich näher ran. Jede Kammera hat einen Mindestabstand in dem sie scharf stellen kann. Probier mal aus wie nahe du kommst. Unter Umständen mußt du den Makromodus deiner Kamera einschalten. Ach ja, auch die Lampen sollten so nah ran an wie möglich, so eben das sie nicht auf dem Foto zu sehen sind. Das nächste Geheimnis ist das Licht und die Reflektionen im Metall. Wenn man direkt mit der Kamera blitz, hat man zwar eine helle Coin, aber die Gravur kommt kaum heraus. Kommt das Licht schräg von der Seite, werfen die Erhebungen Schatten und geben dem Ganzen die dritte Dimension. Das sieht doch schon wesentlich besser aus Mit der Entfernung der Lampe zum Objekt kannst du nicht nur die Helligkeit steuern, sondern auch die Art des Schattens beeinflussen. Ist die Lichtquelle sehr nah, läuft der Schatten weich aus. Je weiter die Lampe weg ist, desto scharfkantiger wird der Schatten. Normalerweise wirken harte Schlagschatten eher störend, von daher lieber näher ran (gibt auch mehr Licht). Aber harte Schatten können auch ihren Reiz haben. Und außerdem haben wir alle Nuancen dazwischen, je nach dem wie Weit oder Fern wir die Lampe stellen. Nun nutzen wir die zweite Lampe, um die Schatten wieder aufzuhellen. Eine Lampe kommt von der Seite ganz dicht am Tisch und wirft einen shönen Schatten. Die Anderen kommt mehr von Oben um die Coin auszuleuchten. Durch den Abstand der oberen Lampe beeinflusst Du die Helligkeit und damit wie weit die Schatten überstrahlt werden. Was glänzt, das spiegelt auch, besonders wenn es poliertes Metall ist. Sehr störend wirkt meist der überstahlte Lichtpunkt des Blitzes, aber der sollte sich mit der Mini-Studiobeleuchtung erledigt haben. Statt dessen kann man sogar die Lichtsäume bewußt plazieren je nachdem wie die Lampen stehen. Außer den Lichtern reflektiert poliertes Metall natürlich auch seine Umgebung. Das Spiegelbild des Fotografen mag zwar lustig sein ist doch meist störend, durch Änderung des Blickwinkels läßt sich das jedoch vermeiden. Häufiger erkennt man die gespiegelten Objekte nicht, sondern nur ganz diffus die Farben. Und so kann es passieren, das der Coin rote Reflexion hat, wenn man ein rotes T-Shirt trägt. Am besten kleidet man sich in neutralen Farben, z.b. weiß, grau oder schwarz. Man kann diesen Effekt natürlich auch nutzen und einen farbigen Gegenstand ganz nah an das Objekt stellen. Blau gibt dem ganzen etwas Kühles, Technisches; Orange und Rot ist warm und feurig. Coins zu fotografieren ist ähnlich der klassischen Schmuckfotografie. Schaut euch mal in den Magazinen die Werbefotos dazu an und lasst euch insperieren. Und dazu barucht man ein "wenig" Zubehör. Alles was man so findet und mit der Coin assoziiert. ![]() Das ist meine kleine Sammlung an Steinen, Hölzern, Wurzeln und Pappen, die ich so zusammengesammelt habe. Genug mit den Grundlagen, kommen wir nun endlich zum praktischen Teil. 'Project GAME' Geocoin Die Coin hat die Form eines Zahnrades aber auch einen Hauch von "Lost Place". Ein altes Stück Holz als Hintergrund und dazu Stück eines Zaun war die erste Idee. ![]() Die Coin nagelte ich einfach an das Holz. Statt den Maschendraht direkt auf das Foto zu bringen, wollte ich nur den Schatten haben, indem ich meiner Taschenlampe hindurch strahlte (LED Lampen haben dazu noch ein kühles blaues Licht, was technisch wirkt). 'Project GAME' Geocoin 2 Der Maschendraht und die zusätzliche Beleuchtung mit der Taschenlampe gefiel mir so gut das ich noch ein zweites Setup ausprobierte. ![]() Diesmal kam die Coin direkt an das Drahtgewebe und wurde mittels der Lampen gut ausgeleuchtet (rechts für den Schatten und Links zum Aufhellen). Von hinten links leuchtete ich dann die Coin mit der Taschenlampe an, so das die Oberfläche zwar nicht bläulich beleuchtet war, jedoch der Draht und die Zacken. Meckenburg-Vorpommern Geocoin Die Besonderheit dieser Coin ist der durchscheinende Teil und mit MV verbinde ich Backsteine (nicht nur, aber in Bezug auf die Coin ![]() Der Hintergrund war ein alter Backstein. Um die durchscheinenden Teile hervorzuheben habe ich die Coin von Hinten mit der Taschenlampe beleuchtet. Dazu mußte ich die Coin mit einer kleinen Vorrichtung festhalten,welche ich dan später mittels Bildbearbeitung wegretuschiert habe. Micro Organismus Geocoin Nun, was fällt einem dazu ein? Schleim, grüner, triefender Schleim, brrrr. ![]() Die Coin habe ich an einem dünnen Drahte aufgehengt, den ich dann später mittels Bildbearbeitung entfernt habe. Als Schleim nutze ich diese lustige Slimy-Masse aus dem Spielzeugladen und ließ das ganze durch das Gitter sickern. In der Nachbearbeitung habe ich dann den Kontrast soweit erhöht, das der Hintergrund tief schwarz wurde. Zur Nachberabeitung nutze ich das einfach bedienbare und kostenfreie Programm Picasa, welches ich für den Einstieg auch empfehlen kann. Nur für die Retusche der Hilfsbefestigungen brauchte ich dann doch ein etwas leistungsstärkeres Bearbeitungsprogramm. Ich hoffe euch hat das Tutorial Spaß gemacht und es gibt demnächst viel schöne Coin-Fotos. Kommentare
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Sehr gut gefällt mir, dass Du eine kleine Kompaktkamera gewählt hast. Ich denke, dass das eher zu den meisten Cachern passt, als eine große Spiegelreflex. Ich werde es auf jeden Fall auch mal ausprobieren und dann in meinem Blog berichten. Gerade das Setup mit dem Schleim finde ich super kreativ und durchdacht! Danke für die Anregungen... Nach dieser kleinen Meisterleistung kann/darf/muss man ja die Messlatte ein wenig höher hängen Hihi, nein, lieber nicht ... das würde ja den Rucksack + gemietete Träger etwas strapazieren Cheers Dirk Danke für diesen schönen Artikel. Ich hoffe auf kreative Schübe und schöne Vorlagen von anderen. Aber einfaches Setup... naja Grüsse, Steinwälzer @Steinwälzer: Mit den Halterungen hast du natürlich recht, aber wenn man das teure Zeug schon hat Trotzdem eine gute Idee. Ich werde dazu ein kleines Ubdate bringen. Wußte doch, daß Deine Blogeinträge interessant sind, als ich Dich in meinem RSS-feed aufgenommen habe. Wundervolle Ideen! Vielen Dank. Vielleicht sollte ich Dir mal meinen Drachen geben (geloggt hast Du ihn ja schon) - damit ein interessanteres Bild herauskommt. Dann kannst Du Dich ja zusätzlich noch mit halb-holografischen Einschlüssen im Coin beschäftigen. ;=) Sorry, wir waren beschäftigt, konnte 'ne Weile nicht zur Berolina kommen. Aber dafür sind ab Oktober die Lamas da ... wie sieht Deine Tierfotografie aus? Interesse, da mal herumzuprobieren? Ich brauche ein paar gute Bilder ...... am besten gefällt mir die "frei" schwebende Coin. Da packe ich doch gleich mal die Kamera aus Vielen Dank Heiko aka Grauer Star Schon toll, was man so alles mit (relativ) wenig Zubehör machen kann. Viele Grüße Nico vom MoAdventureTeam! |
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An alle fotografierenden Geocacher oder geocachenden Fotografen, die Dosenfischer, myGeocoin.de und ich suchen die besten Fotos einer Geocoin. Ein paar Tips gibt es hier und alle weiteren Infos hier. Natürlich gibt es auch etwas zu Gewinne
Aufgenommen: Feb 18, 19:35